Kiefergelenkserkrankungen?
Das menschliche Kiefergelenk zählt zu den Diarthrosen, das heißt: die artikulierenden Ge-
lenkflächen sind durch einen flüssigkeitsgefühlten Spalt voneinander getrennt. Das Kiefer-
gelenk besteht aus einem Kieferköpfchen (Teil des Unterkiefers) und einer Gelenkgrube (Teil des Oberkiefers) „Dazwischen“ befindet sich der Diskus, ein gallertartiges Scheib-
chen, was bei Unterkieferbewegungen in die Gelenkgrube gleitet.
Das gesamte Kiefergelenk ist außerdem noch von einer Kapsel umgeben. Viele kleine Teile müssen nun mehr oder weniger bei Mundbewegungen (Mund schließen und öffnen, z.B. beim Sprechen) und Kaubewegungen miteinander harmonieren. Und das jedem Tag ein ganzes Leben lang. Dieses Gelenk gehört zu den kompliziertesten Gelenken des mensch-
lichen Körpers. Es ist sowohl ein Drehgelenk als auch ein Schiebegelenk. Bei den meisten Unterkieferbewegungen übt das Kiefergelenk beide Arten gleichzeitig aus. Es dreht sich und schiebt. Wie alle Strukturen des Körpers zeigt auch das Kiefergelenk im Laufe der Jahre Abnutzungserscheinungen – Knackgeräusche können die Folge sein. Doch das ist nicht das Hauptproblem. Durch unwillkürliches Zähneknirschen oder –pressen während wir schlafen, wird unser Kiefergelenk schlichtweg überstrapaziert und das über einen zu langen Zeit-
raum. Normalerweise haben wir nur ca. 30 Minuten am Tag die Zähne übereinander. Darauf ist das Kiefergelenk ursprünglich „ausgerichtet“. Jedoch durch Knirschen und Pressen wird der Zeitfaktor ausgedehnt. Zudem kommt noch, dass die Kraft, die die Zähne beim Knirsch-
en oder Pressen auf einander ausüben 10 mal höher ist als beim Kauen. Die ersten Symp-
tome äußern sich im regelrechten Abbeißen der Zähne (sehr gut an den fehlenden Spitzen der Eckzähne ersichtlich) sowie in schmerzlichen Gelenkbeschwerden, vor allem morgens auftretend und über das gesamte Gesicht verteilt. (Kapselentzündung).
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lenkflächen sind durch einen flüssigkeitsgefühlten Spalt voneinander getrennt. Das Kiefer-
gelenk besteht aus einem Kieferköpfchen (Teil des Unterkiefers) und einer Gelenkgrube (Teil des Oberkiefers) „Dazwischen“ befindet sich der Diskus, ein gallertartiges Scheib-
chen, was bei Unterkieferbewegungen in die Gelenkgrube gleitet.
Das gesamte Kiefergelenk ist außerdem noch von einer Kapsel umgeben. Viele kleine Teile müssen nun mehr oder weniger bei Mundbewegungen (Mund schließen und öffnen, z.B. beim Sprechen) und Kaubewegungen miteinander harmonieren. Und das jedem Tag ein ganzes Leben lang. Dieses Gelenk gehört zu den kompliziertesten Gelenken des mensch-
lichen Körpers. Es ist sowohl ein Drehgelenk als auch ein Schiebegelenk. Bei den meisten Unterkieferbewegungen übt das Kiefergelenk beide Arten gleichzeitig aus. Es dreht sich und schiebt. Wie alle Strukturen des Körpers zeigt auch das Kiefergelenk im Laufe der Jahre Abnutzungserscheinungen – Knackgeräusche können die Folge sein. Doch das ist nicht das Hauptproblem. Durch unwillkürliches Zähneknirschen oder –pressen während wir schlafen, wird unser Kiefergelenk schlichtweg überstrapaziert und das über einen zu langen Zeit-
raum. Normalerweise haben wir nur ca. 30 Minuten am Tag die Zähne übereinander. Darauf ist das Kiefergelenk ursprünglich „ausgerichtet“. Jedoch durch Knirschen und Pressen wird der Zeitfaktor ausgedehnt. Zudem kommt noch, dass die Kraft, die die Zähne beim Knirsch-
en oder Pressen auf einander ausüben 10 mal höher ist als beim Kauen. Die ersten Symp-
tome äußern sich im regelrechten Abbeißen der Zähne (sehr gut an den fehlenden Spitzen der Eckzähne ersichtlich) sowie in schmerzlichen Gelenkbeschwerden, vor allem morgens auftretend und über das gesamte Gesicht verteilt. (Kapselentzündung).
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