Wie kann mir geholfen werden?
Die Therapie stellt sich wie die Erkrankung selbst als sehr komplex dar.
Bei ersten Symptomen ist es erst einmal wichtig, die nächtlichen Gewohnheiten, also das Knirschen und Pressen abzuschaffen.
Dies kann durch eine vom zahntechnischen Labor angefertigte „Knirscherschiene“ erfolgen. Dafür werden vom Zahnarzt im Oberkiefer und Unterkiefer Abdrücke genommen, sodass das zahntechnische Labor eine aus Kunststoff gefertigte Schiene angefertigt werden kann, die vornehmlich nachts getragen werden soll. Durch die Schiene soll das „falsch eingewöhn-
te“ Kiefergelenk deprogrammiert werden. Nach einer bestimmten Tragedauer kann die Schiene weggelassen werden und durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen wird über-
prüft, ob sich das Kiefergelenk „erholt" hat. Stellt sich zudem eine Kapselentzündung ein und beginnen die am Kauvorgang beteiligten Kaumuskeln ebenfalls an zu schmerzen, sollte eine umfangreiche funktionsanalytische Untersuchung stattfinden, bei der computergesteu-
ert die Kiefergelenke graphisch aufgezeichnet werden können.
Die daraus resultierenden Messwerte werden dem Zahntechniker übermittelt, der somit eine individuell gestaltete Zentrikschiene ebenfalls aus Kunststoff anfertigen kann. Zudem ist eine manuelle Therapie durch einen Physiotherapeuten therapiebegleitend. Diese sehr aufwendige Untersuchungsmethode wird jedoch nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und muss daher privat entrichtet werden.
Kiefergelenksbeschwerden können auch nach Unfällen auftreten oder nach weiten Mundöff-
nungsbewegungen, zum Beispiel beim Gähnen oder Essen.
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Bei ersten Symptomen ist es erst einmal wichtig, die nächtlichen Gewohnheiten, also das Knirschen und Pressen abzuschaffen.
Dies kann durch eine vom zahntechnischen Labor angefertigte „Knirscherschiene“ erfolgen. Dafür werden vom Zahnarzt im Oberkiefer und Unterkiefer Abdrücke genommen, sodass das zahntechnische Labor eine aus Kunststoff gefertigte Schiene angefertigt werden kann, die vornehmlich nachts getragen werden soll. Durch die Schiene soll das „falsch eingewöhn-
te“ Kiefergelenk deprogrammiert werden. Nach einer bestimmten Tragedauer kann die Schiene weggelassen werden und durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen wird über-
prüft, ob sich das Kiefergelenk „erholt" hat. Stellt sich zudem eine Kapselentzündung ein und beginnen die am Kauvorgang beteiligten Kaumuskeln ebenfalls an zu schmerzen, sollte eine umfangreiche funktionsanalytische Untersuchung stattfinden, bei der computergesteu-
ert die Kiefergelenke graphisch aufgezeichnet werden können.
Die daraus resultierenden Messwerte werden dem Zahntechniker übermittelt, der somit eine individuell gestaltete Zentrikschiene ebenfalls aus Kunststoff anfertigen kann. Zudem ist eine manuelle Therapie durch einen Physiotherapeuten therapiebegleitend. Diese sehr aufwendige Untersuchungsmethode wird jedoch nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und muss daher privat entrichtet werden.
Kiefergelenksbeschwerden können auch nach Unfällen auftreten oder nach weiten Mundöff-
nungsbewegungen, zum Beispiel beim Gähnen oder Essen.
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